Der Konflikt Saudi-Arabiens mit der jemenitischen Huthi-Miliz eskaliert weiter. Nach den schweren Angriffen am Flughafen Riad kommen erneut Ziele des staatlichen Ölkonzerns unter Beschuss.
Jemen
In den vergangenen Jahren haben die USA mehrfach Ziele der Huthi bombardiert - im erneut eskalierten Krieg im Jemen sehen sie bislang davon ab. Die Frage ist: bleibt es dabei?
Die Huthi sind von einer Aufstandsbewegung im Jemen zu einer Regionalmacht gewachsen. Nach ihren Angriffen in Riad bleiben Saudi-Arabien wenig gute Optionen, um die Miliz einzudämmen.
Jedes Jahr versuchen zehntausende Menschen, vom Horn von Afrika über die Meeresenge Bab al-Mandab die arabische Halbinsel zu erreichen. Für mehr als 100 endete die gefährliche Reise nun tragisch.
Nach den tödlichen Angriffen auf Riad setzen die Huthi ihre Attacken auf saudische Flughäfen fort. Auch Industrieanlagen geraten wohl ins Visier.
Die Huthi und die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung bekämpfen sich im Jemen weiter. Auch Saudi-Arabien gerät immer wieder selbst in die Schusslinie. Droht eine weitere Eskalation am Golf?
Im Südwesten des Jemens entbrennen schwere Gefechte um den Zugang zum Roten Meer. Während die international anerkannte Regierung Raumgewinne verkündet, spricht die Huthi-Miliz von Propaganda.
Soldaten, Radaranlagen und Verteidigungssysteme: Damit will Frankreich eine für den Weltmarkt bedeutende Öleinrichtung in Saudi-Arabien schützen. Das soll helfen, die Spritpreise wieder zu drücken.
US-Präsident Trump droht dem Iran vor den UN mit der «Hölle» – Teheran wehrt sich. Und sieht sich als «Opfer des Terrorismus». In New York gibt es aber auch Gespräche zwischen den Kriegsparteien.
Im Iran-Krieg gelten die Fronten als verhärtet. Nun wurde laut den Amerikanern das erste Mal seit längerem wieder verhandelt. Der Iran betont, dies sei auf US-Wunsch geschehen.
















