Spaniens Zentralregierung setzt sich über die Regionalverwaltung hinweg und lässt ein Zeltlager für Migranten im Hafen von Ceuta errichten.
Migration
Ein Boot mit 127 Menschen legte laut der Organisation Caminando Fronteras in Gambia ab. Vor Gran Canaria zählte die Seenotrettung nur noch 44 Überlebende.
«Ceuta verkauft sich nicht, Ceuta ergibt sich nicht». Mit solchen Parolen gehen Demonstranten in Spanien auf die Straße. Am späten Abend wird es unruhig.
Reisende zwischen Spanien und Italien müssen sich weiter auf Grenzkontrollen einstellen. Italien verlängert die umstrittene Maßnahme wegen der Ceuta-Krise erneut und Madrid zieht umgehend nach.
Spaniens Regierungschef Sánchez wirft sozialen Netzwerken mit Verbindungen zu Russland und Israel vor, Falschmeldungen zum Massenandrang auf Ceuta verbreitet zu haben.
Immer weniger Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich von deutschen Parteien angesprochen. Die SPD schneidet hier insgesamt noch am besten ab. Für die AfD hat nur eine Gruppe größere Sympathie.
72.000 Menschen stürmen Ceuta und stürzen Spanien in eine Krise. Die Regierung spricht von Desinformation im Netz und erwähnt auch Israel und Russland.
Die Bundesregierung lässt eine von den Taliban geschickte Gruppe einreisen, um mehr Abschiebungen nach Afghanistan zu ermöglichen. Eine umstrittene Entscheidung.
Die US-Behörde ICE steht wegen ihrer brutalen Abschieberazzien in der Kritik. Jetzt will sie sich ungewöhnliche Verstärkung holen.
Ein Gebiet kleiner als der Frankfurter Flughafen, 5.000 Migranten und wütende Proteste – wie Frontex jetzt in Spaniens Nordafrika-Exklave Ceuta helfen soll.
















