Wiesbaden (dpa) – Die deutsche Wirtschaft ist im Frühjahr stärker geschrumpft als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank zum Vorquartal um...
Konjunktur
Die Inflation flaut ab, die Wirtschaft braucht im Zollstreit Unterstützung: Grund genug für die Europäische Zentralbank, Geld noch günstiger zu machen. Es könnte die vorerst letzte Zinssenkung sein.
Die Rekordinflation im Euroraum ist Geschichte. Die Europäische Zentralbank kommt ihrem Ziel der Preisstabilität näher und senkt die Zinsen. Das hat Folgen für Unternehmen, Sparer und Hausbauer.
VW verdient im zweiten Quartal deutlich weniger. Schuld sind nicht zuletzt die US-Zölle - und das schwache Abscheiden der einstigen Gewinnbringer Porsche und Audi.
Die deutsche Wirtschaft steckt seit langem in der Krise. Auch das dritte Quartal hat nicht die erhoffte Trendwende gebracht. Volkswirte rechnen erst 2026 mit Aufschwung - dank staatlicher Milliarden.
Die Inflationswelle in der Eurozone ist abgeebbt, die Wirtschaft schwächelt. Die Europäische Zentralbank dürfte daher erneut die Leitzinsen senken. Stärker im Fokus steht aber der Blick ins neue Jahr.
In den kommenden Jahren kommt die deutsche Wirtschaft laut den führenden Wirtschaftsinstituten aus ihrer langen Schwächephase. Aber damit das anhält, geben sie der Regierung viel mit auf den Weg.
Die Klimakrise bedroht Forschern zufolge auch den ökonomischen Wohlstand. Andere Maßnahmen würden die Wirtschaft deutlich weniger teuer zu stehen kommen.
Schlechter als erhofft: Die Bundesregierung erwartet für 2024 eine Abnahme der Wirtschaftsleistung. Das Wachstumspaket reicht nicht mehr, findet der Wirtschaftsminister. Er schlägt neue Maßnahmen vor.
So viele Unternehmen wie seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr haben 2024 aufgegeben. Im nächsten Jahr könnten die Insolvenzzahlen auf Rekordniveau steigen. Dafür gibt es eine ganze Reihe Gründe.
















