Die Inflation im Euroraum sinkt, während die Konjunktur schwächelt. Die Europäische Zentralbank reagiert mit der nächsten Zinssenkung.
Konjunktur
Nach einer langen Schwächephase sollte es in diesem Jahr eigentlich mit der deutschen Wirtschaft wieder bergauf gehen. Dann aber kam der Iran-Krieg.
Frankfurt/Main (dpa) – Die Leitzinsen im Euroraum bleiben unverändert. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins liegt weiterhin bei 2,25 Prozent, wie der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt entschied....
Die Wirtschaft schwächelt, die Inflation hat wieder angezogen. Für die Währungshüter der Europäischen Zentralbank eine schwierige Gemengelage. Der weitere Zinskurs gilt dennoch als ausgemacht.
Gut für Kreditnehmer, schlecht für Sparer: Die Leitzinsen sinken erneut. Wie die EZB fortfährt, ist ungewiss - auch wegen Trump und des Schuldenpakets aus Berlin. Gerade deutsche Notenbanker bremsen.
Nach langer Flaute schien es endlich aufwärtszugehen mit der deutschen Wirtschaft. Doch die sprunghafte US-Handelspolitik bremst die Exportnation Deutschland. Der Aufschwung ist auf 2026 verschoben.
Seit Dezember 2024 rührte die Federal Reserve den Leitzins nicht an. Zuletzt wuchs der Druck auf die Fed - neben konjunkturellen Faktoren spielte auch US-Präsident Trump eine Rolle.
Etwas höhere Ausgaben von Verbrauchern und Staat sorgen für ein Mini-Wachstum im Sommer. Doch das Plus ist noch kleiner als zunächst geschätzt - und die Aussichten mit Ampel-Aus und Trump sind trüb.
Die deutsche Wirtschaft steckt im Tief. Doch der zuständige Minister sieht Stärken überwiegen. Gute Aussichten für 2025?
VW steht mit möglichen Werksschließungen besonders im Blick, doch die gesamte Branche sieht unsicheren Zeiten entgegen. Aktuell läuft es nicht, und auch die Zukunftsaussichten sind düster.
















