Washington (dpa) – Wegen der Energiekrise und anhaltender Inflationssorgen tastet die US-Notenbank den Leitzins nicht an. Die Zinsspanne bleibt damit...
Konjunktur
Der Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar war für die seit Jahren stagnierende deutsche Wirtschaft nur die jüngste Hiobsbotschaft. Könnte einem Kriegsende ein Aufschwung folgen?
Die Kämpfe im Nahen Osten belasten Unternehmen und Verbraucher. Die Europäische Zentralbank ist weniger zuversichtlich für die Wirtschaft im Euroraum.
Nach einer langen Schwächephase sollte es in diesem Jahr eigentlich mit der deutschen Wirtschaft wieder bergauf gehen. Dann aber kam der Iran-Krieg.
Der Ölpreisschock trifft Europa hart. Die Hoffnung auf einen Aufschwung der größten Euro-Volkswirtschaft Deutschland schwindet. 2027 könnte es etwas besser werden - unter bestimmten Bedingungen.
Nun ist klar: Kevin Warsh wird die verantwortungsvollste Aufgabe der Finanzwelt übernehmen. Der 56-Jährige löst Jerome Powell an der Spitze der US-Notenbank Fed ab. Seine Personalie ist umstritten.
Wieder ändert die Federal Reserve nichts an den Zinsen. Überraschend ist das nicht. Während es bei den Zinsen weiterhin ruhig bleiben dürfte, wird es bei den Personalien spannend.
Höhere Spritpreise, höhere Inflation: die Menschen in Deutschland bekommen die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren. Institute erwarten für dieses Jahr nur noch ein Mini-Wachstum der Wirtschaft.
Erneut lässt die Fed ihre Finger vom Leitzins. Das hat gute Gründe.
Tanken und Heizen werden deutlich teurer, Aktien geben nach, und der Ölpreis könnte die Konjunktur belasten. Es gibt aber auch hoffnungsvolle Stimmen.
















