
Moin und guten Morgen, liebe News-Crew,
gestern haben bei uns in Hamburg die Sommerferien begonnen.
Und ich weiß nicht, wie es euch anderen Eltern geht, aber ich empfinde die letzten Wochen vor den Sommerferien inzwischen fast stressiger als die Vorweihnachtszeit.
Für sich genommen sind es natürlich alles schöne Termine: Sommerfeste, Aufführungen, Sportfeste, Abschiede, hier noch etwas fürs Buffet backen, dort noch ein kleines Geschenk besorgen.
Aber wenn man drei Kinder auf zwei verschiedenen Schulen hat und jedes Kind auch noch seine Hobbys, dann kommt in diesen letzten Wochen wirklich eine ganze Menge zusammen.
Mein Mann und ich haben uns oft aufgeteilt, damit wir möglichst bei allem dabei sein konnten.
Und dabei habe ich immer wieder gedacht: Wir sind eigentlich in einer ziemlich privilegierten Situation. Zum einen, weil wir zu zweit sind und uns diese Termine aufteilen können.
Zum anderen, weil ich als Selbstständige oft flexibel arbeiten kann – auch wenn das meistens bedeutet, dass ich meine Arbeit abends nachhole.
Und trotzdem waren die vergangenen Wochen für uns schon ein echter Kraftakt.
Umso häufiger habe ich mich gefragt: Wie schaffen das eigentlich Alleinerziehende? Oder Eltern, die im Schichtdienst arbeiten oder feste Arbeitszeiten haben und eben nicht einfach früher gehen können, wenn nachmittags das Sommerfest beginnt? Ich habe davor wirklich großen Respekt. Denn so schön all diese Veranstaltungen auch sind, in ihrer Summe verlangen sie Familien organisatorisch ganz schön viel ab.
Jetzt freuen wir uns erst einmal darauf, ein bisschen herunterzufahren und im Ferienmodus anzukommen. Die Kinder dürfen morgens einfach mal in den Tag hineinleben, ohne dass sofort der nächste Termin wartet oder ich ständig auf die Uhr gucken muss und hetzen muss.
Und genau das tut, glaube ich, uns allen gut.
Auch ich werde in den nächsten Wochen ein kleines bisschen kürzertreten und mir eine kleine Sommerpause gönnen.
Aber noch muss ich ein bisschen durchhalten… 🙂
Jetzt wünsche ich euch erst einmal ganz viel Freude mit dem EFMR. Vielleicht hört oder lest ihr ihn ja irgendwo im Schatten, auf dem Balkon, im Garten oder sogar schon im Urlaub.
Also, Kaffee in die Hand – und auf geht’s. ☕️🗞️
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Herzlichst aus Hamburg,
Elisabeth
EFMR vom 10. Juli 2026
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