
Moin und guten Morgen, liebe News-Crew,
ich habe diese Woche mal wieder gemerkt, an was wir uns inzwischen eigentlich alles gewöhnt haben.
Ich war in den vergangenen sieben Tagen wieder ziemlich viel unterwegs. Erst auf dem Digitalgipfel des Bayerischen Digitalministeriums in Nürnberg, diese Woche dann für einen Termin in Hannover.
Und wer mir schon länger folgt, weiß: Ich fahre tatsächlich unglaublich gerne Bahn. Das ist für mich die entspannteste Art zu reisen. Ich kann arbeiten, lesen oder einfach mal aus dem Fenster schauen.
Deshalb gehöre ich eigentlich auch überhaupt nicht zu den Menschen, die ständig über die Deutsche Bahn schimpfen.
Und schon gar nicht über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – die können für die meisten Probleme schließlich am wenigsten.
Trotzdem ist mir diese Woche einmal der Kragen geplatzt.
Nicht wegen einer einzelnen Verspätung. Sondern weil mir bewusst geworden ist, dass wir inzwischen alle ganz selbstverständlich mit riesigen Puffern planen.
Ich reise häufig schon Stunden früher oder sogar am Vorabend an, damit ich bloß keine Veranstaltung verpasse.
Und das Verrückte ist: Wir finden das alle inzwischen völlig normal.
Diese Woche war aber bei mir dieser zeitliche Puffer einfach gar nicht drin.
Mein Termin in Hannover war mittags vorbei, laut Fahrplan hätte ich am Nachmittag wieder zu Hause sein sollen – rechtzeitig, um meine Kinder aus der Schule abzuholen.
Stattdessen saß ich mit anderthalb Stunden Verspätung im Zug und organisierte von unterwegs den gesamten Familiennachmittag neu.
Und da dachte ich: Eigentlich kann das doch nicht unser Anspruch sein. Dass man sich auf einen Fahrplan nicht mehr verlassen kann und eine pünktliche Zugfahrt inzwischen schon eine nette Anekdote für den Smalltalk am Abend ist (kein Scherz!).
Na ja, ich atme jetzt dreimal tief durch und freue ich mich, gemeinsam mit euch auf die wichtigsten Nachrichten der Woche zu blicken!
Also, Kaffee in die Hand – und auf geht’s. ☕️🗞️
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Herzlichst aus Hamburg,
Elisabeth
EFMR vom 03. Juli 2026
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