Zeitzeugin eines halben Lebens

Meine Katze ist gestorben “Lilly ist zum Sterben gegangen”. Das schrieb mir meine Mutter vor ein paar Wochen. Damit ist […]

Meine Katze ist gestorben

“Lilly ist zum Sterben gegangen”.

Das schrieb mir meine Mutter vor ein paar Wochen. Damit ist das eingetroffen, womit wir schon seit Monaten gerechnet hatten. Schließlich war Lilly schon eine alte Dame: In Katzenjahren fast 119 Jahre alt! Bei unserem letzten Besuch im vergangenen August sprachen wir darüber, dass es wohl bald mit ihr zu Ende gehen würde: Sie schlief extrem viel. Hörte kaum noch und fing schon längst keine Mäuse mehr. Sie war schnell außer Atem. “Ich glaube, ich sehe sie zum letzten Mal. Das ist ihr letzter Sommer”, sagte ich.  Meine Mutter nickte.

Lilly war eigentlich meine Katze. Doch nach meinem Abitur blieb sie bei meiner Mutter am Bodensee wohnen. Dort führte sie ein wunderbares Katzenleben: Sie fing im Garten Mäuse, sonnte sich auf den warmen Steinen und kratzte am alten Feigenbaum.

Sie war ein Freigänger und war – wie wohl jede Katze –  ein Freigeist:

Gefällt dir, was du liest?

Dann möchte ich dich um einen kleinen Gefallen bitten: Zwar haben uns nie mehr Menschen gelesen, als heute, dennoch bleibt derzeit noch zu wenig übrig, um die realen Kosten des Projekts zu decken. Journalismus erfordert Leidenschaft. Um dieses Projekt – eine Nachrichten-Plattform mit einem Ort des sicheren Austauschs unter Frauen – zu betreiben und es weiterzuentwickeln, braucht es zudem viel Zeit, Engagement und auch: Geld. Du ahnst, worum ich dich bitten möchte: Unterstütze das NEWSiversum heute mit einer News-Crew Mitgliedschaft. Es dauert nur eine Minute. Und bewirkt Großes. Vielen Dank!

Teile des NEWSiversums bleiben für immer kostenfrei. Versprochen.

Nach oben scrollen