Wie fühlt es sich an, als Leihmutter ein Baby auszutragen?

Darüber berichtet die Kanadierin Ariel Taylor freimütig, u.a. auf ihrem Instagram (Öffnet in neuem Fenster)-Account. Die 31-Jährige ist ausgebildete Sozialarbeiterin […]

Darüber berichtet die Kanadierin Ariel Taylor freimütig, u.a. auf ihrem Instagram (Öffnet in neuem Fenster)-Account. Die 31-Jährige ist ausgebildete Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Kinderwunsch- und Schwangerschaftsbegleitung und lebt mit ihrem Partner Brandon, ihrer leiblichen Tochter und zwei Stieftöchtern in London, Ontario. Derzeit ist sie zum fünften Mal als Leihmutter schwanger, erzählt Ariel im Interview.

Von Mirca Heidler


Während die Leihmutterschaft weltweit oft kritisch betrachtet wird und in Deutschland bisher verboten ist, erlaubt Kanada die sogenannte altruistische Leihmutterschaft. Im Gegensatz zur kommerziellen Leihmutterschaft, bei der die Leihmutter für das Austragen des Kindes fremder Eltern ein Honorar erhält, werden bei der altruistischen Leihmutterschaft lediglich die Ausgaben der Leihmutter für ihr Wohlergehen während der Schwangerschaft ersetzt. Dazu gehören beispielsweise medizinische und rechtliche Kosten, Aufwendungen für Umstandskleidung und spezielle Ernährung, Fahrtkosten oder Kosten für Kinderbetreuung.

In Deutschland wird aktuell über Möglichkeiten zur Legalisierung der Eizellspende und der altruistischen Leihmutterschaft beraten. Dafür wurde im März 2023 die Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin gegründet. Der Abschlussbericht der Kommission soll zwölf Monate nach Konstituierung vorgelegt werden. (Mehr Infos dazu in dieser Pressemitteilung:BMFSFJ – Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin konstituiert sich (Öffnet in neuem Fenster))

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