Die Freude an der Zusammenarbeit ist in der Koalition schon lange verflogen. Den Absprung hat aber kein Partner gewagt - bisher. Angesichts mieser Umfragen könnte es ein Sturz in die Tiefe werden.
Wirtschaftspolitik
Deutschland steckt in einer Konjunkturkrise. Die Wirtschaft fordert grundlegende Entscheidungen. Aber die Ampel ist zerstritten.
In Berlin laufen Krisengespräche: Hält die Ampel durch oder kommt es zu einer vorgezogenen Neuwahl? Bundeskanzler Scholz richtet einen Appell an die Koalition.
In mehreren Gesprächen will Kanzler Scholz mit seinen Ministern Habeck und Lindner ausloten, ob die Ampel noch zu retten ist. Vorher kommt es aber erst einmal zu einem Zweier-Treffen.
SPD und Grüne reagieren genervt auf die Ideen des FDP-Chefs. Die Grünen-Fraktionschefin fühlt sich beim Blick auf die Ampel an einen Auffahrunfall erinnert. Für den CSU-Chef gibt es nur einen Ausweg.
Die rot-grün-gelbe Koalition ist uneins, wie die Wirtschaft angekurbelt werden soll. In dieser schwierigen Phase kommt ein neues Papier. Zweien der Koalitionspartner dürfte es nicht gefallen.
Mit seinem Industriegipfel im Alleingang hat Kanzler Scholz seine Koalitionspartner verärgert. Das Format will er trotzdem nicht ändern. Lindners FDP reagiert prompt.
Immerhin im Ziel sind sich die Ampel-Partner noch einig: Sie wollen die Wirtschaftskrise beenden. Daran arbeitet jetzt aber erst einmal jeder für sich. Finden die Koalitionäre noch einmal zusammen?
An ein und demselben Tag veranstalten der Kanzler und die FDP Wirtschaftstreffen. Die Wirtschaft selbst hat eine klare Erwartung an die Ampel - im Gegensatz zu Unionsfraktionschef Merz.
Zwischen den Ampel-Parteien tut sich erneut ein Graben auf: FDP, Grüne und SPD haben in der Wirtschaftspolitik teils sehr unterschiedliche Vorstellungen. Die Union spricht von «Chaos» - und warnt.
















