Die rot-grün-gelbe Koalition ist uneins, wie die Wirtschaft angekurbelt werden soll. In dieser schwierigen Phase kommt ein neues Papier. Zweien der Koalitionspartner dürfte es nicht gefallen.
Wirtschaftspolitik
Mit seinem Industriegipfel im Alleingang hat Kanzler Scholz seine Koalitionspartner verärgert. Das Format will er trotzdem nicht ändern. Lindners FDP reagiert prompt.
Immerhin im Ziel sind sich die Ampel-Partner noch einig: Sie wollen die Wirtschaftskrise beenden. Daran arbeitet jetzt aber erst einmal jeder für sich. Finden die Koalitionäre noch einmal zusammen?
An ein und demselben Tag veranstalten der Kanzler und die FDP Wirtschaftstreffen. Die Wirtschaft selbst hat eine klare Erwartung an die Ampel - im Gegensatz zu Unionsfraktionschef Merz.
Zwischen den Ampel-Parteien tut sich erneut ein Graben auf: FDP, Grüne und SPD haben in der Wirtschaftspolitik teils sehr unterschiedliche Vorstellungen. Die Union spricht von «Chaos» - und warnt.
Arbeiten die Ampel-Parteien noch mit- oder doch gegeneinander? Diese Frage stellt sich nun auch in der Wirtschaftspolitik. Selbst mit Gipfelgesprächen macht man sich in der kommenden Woche Konkurrenz.
Der Wirtschaftsminister will die Wirtschaft mit einem neuen Investitionsfonds ankurbeln, finanziert auf Pump. Finanzminister Lindner wird in den USA vom Vorstoß seines Kabinettskollegen überrascht.
Peking gilt als Moskaus wichtigster Verbündeter. Beim Brics-Gipfel wollen die Staatschefs einmal mehr über die bilateralen Beziehungen sprechen. Für Putin dürfte es vor allem auch um eines gehen.
Die Wirtschaft steckt in einer Wachstumskrise fest. Es gibt viele strukturelle Probleme. Private Konsumenten legen ihr Geld lieber auf die hohe Kante.
Die Autoindustrie ist gemessen am Umsatz die größte Industriebranche in Deutschland. Sie ist aber unter Druck geraten. Was der «Autogipfel» bei Wirtschaftsminister Habeck brachte.
















