Kanzler Merz beschwört beim Nato-Gipfel den guten «Geist von Ankara». Aber Trump ist auf Krawall aus. Am Ende zeigt er sich doch noch versöhnlich.
Türkei
Europa strengt sich an, um mehr für eigene Sicherheit und Verteidigung zu tun - auch, um den US-Präsidenten zufriedenzustellen. Doch Donald Trump liegt mit einigen Verbündeten weiter über Kreuz.
Die Türkei als Gastgeberin des Nato-Gipfels ist umstritten. Ihr Staatschef Erdogan bereitet US-Präsident Trump einen glänzenden Empfang. Für Kritiker sind die Aussichten dagegen düster.
US-Präsident Trump pocht darauf, dass die europäischen Nato-Partner mehr Verantwortung übernehmen - und mehr Geld für Verteidigung ausgeben. Zum Gipfel nennt der Generalsekretär der Allianz eine Zahl.
Mit unverhohlenen Besitzansprüchen auf Grönland schockte Trump die europäischen Verbündeten. Zwar sah er von einer gewaltsamen Übernahme ab. Den Grundgedanken finden die USA aber noch immer gut.
Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara schüren anklagende Posts von Donald Trump Sorgen vor einem neuen Eklat. Nun stellt sich die Frage, mit welcher Strategie das Schlimmste verhindert werden kann.
Tränengas, Polizei und ein abgesetzter Oppositionschef, der durch den strömenden Regen läuft. Die Vorfälle in der Türkei überschlagen sich. Warum dahinter mehr steckt als ein parteiinterner Konflikt.
Ein türkisches Gericht setzt die CHP-Spitze ab, doch der ehemalige Chef Özel will nicht gehen. Er bleibt in der Parteizentrale und empfängt Solidaritätsbesuche aus anderen Parteien.
Die größte Oppositionspartei CHP steht seit langem unter Druck. Gleichzeitig schwelen parteiintern Machtkämpfe. Nun entscheidet ein Gericht: Die Parteiführung wird abgesetzt.
Nur 13 Prozent der Fälle betreffen Geflüchtete – trotzdem sorgt der Familiennachzug für ihre Angehörigen für hitzige Debatten. Wer nach Deutschland nachziehen darf und wer warten muss.
















