Es ist nicht das erste Mal, dass die sudanesische Regierung zu der Maßnahme greift. Eine Begründung blieb zunächst aus.
Sudan
Millionen leiden im Sudan unter Gewalt, Hunger und Vertreibung. Internationale Bemühungen haben den blutigen Machtkampf dort bisher nicht beendet. Nun wurden zwei Milliarden Euro an Hilfe mobilisiert.
Die Vereinten Nationen fordern ein Ende der Gewalt im Sudan. Zivilisten müssten schnell Hilfe bekommen.
Sie stehen für mehr Menschlichkeit in schlimmen Zeiten: Die Genfer Konventionen sollen Zivilisten und Kriegsopfer in kriegerischen Auseinandersetzungen schützen. Zumindest auf dem Papier.
Wenn bekannte Konflikte die Schlagzeilen beherrschen, haben es andere Krisen schwer. Die Auswertung einer Hilfsorganisation zeigt eine besonders vernachlässigte Region. UN-Vertreter schlagen Alarm.
Tausende Tote, Verletzte und Millionen Vertriebene: Der Sudan ist schwer vom Bürgerkrieg gezeichnet. Eine Hungersnot könnte bevorstehen.
Im Machtkampf rivalisierender Gruppen hat die Miliz RSF jüngst die Stadt Al-Faschir eingenommen. Es gibt Berichte über Gewaltverbrechen. Experten bestätigen indes eine Hungersnot in Teilen des Sudans.
Seit April 2023 kämpfen Generäle im Sudan um die Vorherrschaft. Millionen Menschen sind vertrieben und hungern. Westliche Länder können etwas tun, sagt der norwegische Flüchtlingsrat.
Am Welttag der humanitären Hilfe wird an die Menschen erinnert, die Armut und Hunger bekämpfen aber auch in Krisengebieten Flüchtlingen helfen. Ihre Arbeit wird zunehmend gefährlicher.
Nachdem die RSF-Miliz die Kontrolle über die Hauptstadt der Region Darfur gewinnt, herrscht Angst vor einer neuen Welle der Gewalt. Könnte sich das Land spalten?
















