Seit Tagen verschwinden inhaftierte Gegner von Kremlchef Putin. Bahnt sich womöglich ein großer Gefangenenaustausch an? Indes befasst sich auch Belarus mit dem Todesurteil gegen einen Deutschen.
Strafvollzug
Seit einem Jahr ist Oppositionsführer Alexej Nawalny tot. Vergessen ist er nicht. Am Todestag besuchen viele Moskauer trotz behördlicher Einschüchterung sein Grab und trauern um den Kremlkritiker.
Zu siebeneinhalb Jahren Straflager wurde die russische Oppositionelle Lilla Tschanyschewa im Juni 2023 verurteilt. Nun hat ein Gericht zum Entsetzen von Kremlgegnern das Urteil noch verschärft.
Der Gefangenaustausch zwischen den USA und Russland wirft neue Fragen auf. Was bedeutet der Deal für die US-Wahl und den Krieg in der Ukraine? Folgen weitere Verhandlungen?
Saudi-Arabien zählt zu den Ländern, die weltweit am meisten Todesurteile vollstrecken. Häufig werden dabei Menschen aus Pakistan, Syrien oder Jordanien hingerichtet wegen Drogendelikten.
Brasiliens früherer Präsident hat mehrere gesundheitliche Probleme. Bundesrichter Moraes genehmigt ihm die nächste Operation. Doch Bolsonaros Hoffnung auf Hausarrest statt Haft erfüllt sich nicht.
Venezuelas Regierung plant ein Amnestiegesetz für politische Gefangene seit 1999. Präsidentin Rodríguez nennt das Ziel: «Wunden heilen» - das gelingt aber unter Druck aus Washington.
Ein Mörder kommt bei einem Gefangenenaustausch westlicher Länder mit Russland frei. Dass der Deal eine Annäherung im Ukraine-Krieg zur Folge haben könnte, gilt jedoch als sehr unwahrscheinlich.
Seit Monaten wurde über einen Gefangenenaustausch des Westens mit Russland spekuliert. Nicht nur der in Berlin verurteilte «Tiergartenmörder» spielt dabei eine zentrale Rolle.
Nach dem beispiellosen Gefangenenaustausch zwischen Russland und den USA sowie anderen westlichen Staaten äußeren sich erstmals die freigelassenen Kremlgegner. Und es gibt erstaunliche Einblicke.
















