Venezuelas Regierung plant ein Amnestiegesetz für politische Gefangene seit 1999. Präsidentin Rodríguez nennt das Ziel: «Wunden heilen» - das gelingt aber unter Druck aus Washington.
Strafvollzug
Nach dem beispiellosen Gefangenenaustausch zwischen Russland und den USA sowie anderen westlichen Staaten äußeren sich erstmals die freigelassenen Kremlgegner. Und es gibt erstaunliche Einblicke.
Osten, Westen und immer wieder über die Glienicker Brücke: Auch nach Ende des Kalten Kriegs werden Gefangene im Nahen Osten und zwischen den Großmächten Russland und USA ausgetauscht.
30 Jahre nach der Tat vollstreckt der US-Bundesstaat Florida das Todesurteil gegen einen Häftling. Es ist die erste Hinrichtung in Florida in diesem Jahr.
2019 wollte Stephan Balliet in einer Synagoge in Halle zahlreiche Menschen töten. Derzeit liegt er in einer Erfurter Klinik und verweigert die Behandlung.
Seit einem Jahr ist Oppositionsführer Alexej Nawalny tot. Vergessen ist er nicht. Am Todestag besuchen viele Moskauer trotz behördlicher Einschüchterung sein Grab und trauern um den Kremlkritiker.
Lange hörte die Familie der in Belarus inhaftierten Oppositionellen Maria Kolesnikowa nichts von ihr. Nun veröffentlicht ihre Schwester ein Foto von ihr. Aber nicht nur sie ist erleichtert.
Russland und der Westen machen einen beispiellosen Gefangenen-Deal. Es wirkt wie ein Agentenkrimi: Ein verurteilter Mörder und Spione kommen im Austausch für politische Gefangene frei.
Seit Monaten wurde über einen Gefangenenaustausch des Westens mit Russland spekuliert. Nicht nur der in Berlin verurteilte «Tiergartenmörder» spielt dabei eine zentrale Rolle.
Das Militärgefängnis Saidnaja war als Folterkammer des syrischen Machtapparats bekannt. Nach dem Umsturz durchkämmten Aktivisten den riesigen Komplex - und mussten verzweifelte Familien enttäuschen.
















