In Gaza herrscht blanke Not. Außenminister der meisten EU-Staaten und anderer Länder appellieren an Israel. Selbst israelische Kampfpiloten schließen sich Forderungen nach einem Ende des Krieges an.
Palästinensische Gebiete
Der arabische TV-Kanal Al-Dschasira hatte zunächst den Tod von fünf Mitarbeitern gemeldet, einschließlich des Korrespondenten Anas al-Scharif. Nun nennt der Sender eine neue Zahl.
Im Gazastreifen werden dringend Lebensmittel, sauberes Wasser und Medikamente gebraucht. Die Außenminister der meisten EU-Staaten und anderer Länder richten einen klaren Appell an Israel.
Ausländische Reporter haben keinen freien Zutritt zum Kriegsgebiet. Die Berichte kommen von örtlichen Kräften. Israel bezichtigt viele von ihnen, für die Hamas zu kämpfen - oft mit tödlichen Folgen.
Die Ankündigung von Kanzler Merz, bestimmte Rüstungsgüter nicht mehr an Israel zu liefern, sorgt seit Freitag für Wirbel. Auch in der CDU. Dem Bundesvorstand erläutert Merz seine Beweggründe.
Der Druck auf Israel wegen der katastrophalen Lage im Gazastreifen wächst weiter. Nach Frankreich und Kanada will auch Australien einen Staat Palästina anerkennen. Israel nennt das «beschämend».
Während des verheerenden Gaza-Kriegs sind bereits viele Journalisten ums Leben gekommen. Ein arabischer Sender trauert jetzt um seinen Korrespondenten. Israels Militär sagt, er habe zur Hamas gehört.
Der Kanzler hat mit seiner Israel-Politik heftigen Protest in den eigenen Reihen ausgelöst. Jetzt erklärt er sich öffentlich.
Israels geplante Ausweitung des Kriegs stößt auch im eigenen Land auf massive Kritik. Der UN-Sicherheitsrat kommt zur Dringlichkeitssitzung zusammen. Derweil sorgt Berlins Rüstungsembargo für Ärger.
Die Regierung Netanjahu beschloss, die Stadt Gaza einzunehmen. Dort werden Geiseln in der Gewalt der Hamas vermutet. Ihre Angehörigen sind entsetzt - und riefen ihre Mitbürger auf die Straße.
















