Tel Aviv/Gaza (dpa) – Die ersten 3 von 33 israelischen Geiseln im Gazastreifen sind nach Medienberichten von der Hamas an...
Nahost
Am Sonntag soll die Waffenruhe im Gazastreifen beginnen. In den kommenden sechs Wochen sollen dann 33 israelische Geiseln gegen 1.904 inhaftierte Palästinenser ausgetauscht werden.
Im Gaza-Krieg mehren sich die Anzeichen für eine mögliche Waffenruhe. Das könnte auch die Lage im Westjordanland entspannen. Noch aber sieht es nicht danach aus.
Die Verhandlungen über eine Geiselfreilassung im Austausch gegen palästinensische Häftlinge sind in einer entscheidenden Phase – eine erste Runde soll Frauen, Kinder und Kranke betreffen.
In Doha wurde nach Medienberichten ein Drei-Stufen-Plan ausgearbeitet. Dieser umfasse die Freilassung von Geiseln sowie palästinensischen Häftlingen und sehe den Wiederaufbau des Gazastreifens vor.
Seit Monaten laufen immer neue Verhandlungen für eine Waffenruhe und eine Geisel-Freilassung in Nahost. Ein Akteur am Tisch wird bald ausgewechselt: die US-Regierung. Gelingt vorher ein Durchbruch?
Die indirekten Verhandlungen über einen Geisel-Deal und ein Ende des Krieges gehen weiter. Ein Durchbruch ist nicht in Sicht. In Saudi-Arabien treffen sich Außenminister zu einer Syrien-Konferenz.
Das Winterwetter mit Sturm und manchmal viel Regen macht das Leben für die Menschen im weitgehend zerstörten Gazastreifen noch schwerer. Für manche aber ist die Kälte lebensgefährlich.
Die Vermittlungsbemühungen für eine Waffenruhe im Gazastreifen drehen sich im Kreis, während Israel weiter angreift. Palästinenser hegen einen bösen Verdacht.
Seit Monaten dauern die Gespräche an, die den Krieg beenden und die Geiseln befreien sollen. Ein neuer Anlauf weckt «vorsichtigen Optimismus». Worauf er sich gründet, ist nicht so klar.
















