Die Sorge vor einem Einmarsch der israelischen Armee in den Libanon wächst. Auf Nachfrage von Journalisten hält sich US-Präsident Biden bedeckt. Die Hisbollah gibt sich kampfbereit.
Libanon
Israels Armee geht weiter gegen seine Feinde im Gazastreifen sowie im Libanon vor. In Gaza attackierte sie erneut eine Kommandozentrale der Hamas, die sich in einer ehemaligen Schule befunden habe.
Im Nahen Osten herrscht nach dem Tod von Hisbollah-Chef Nasrallah Sorge vor Vergeltungsschlägen. Der Iran fordert eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Israels Premier ist siegessicher.
Israel hat die libanesische Hisbollah ins Mark getroffen. Nach eigenen Angaben hat das Militär Hisbollah-Anführer Hassan Nasrallah gezielt ausgeschaltet. Wie es jetzt weitergeht, ist völlig offen.
Ziel der neuen Bombardements sind laut der israelischen Armee Raketen der Miliz. Anwohner sollen die Gegend verlassen - auch weil Explosionen Gebäude zum Einsturz bringen könnten.
Israel ist nach eigenen Angaben erneut vom Libanon aus unter Beschuss geraten. Ziel von zehn Raketen sei unter anderem der größte Hafen des Landes gewesen.
Menschen, die vor dem Krieg in Syrien im Libanon Schutz suchten, sehen sich zur Rückkehr ins Ungewisse gezwungen. Israels Regierungschef Netanjahu macht wenig Hoffnung auf einen Waffenstillstand.
Deutschland, die USA und weitere Länder dringen auf eine Kampfpause im Libanon. Laut Israels Verteidigungsminister sollen die Angriffe auf die Hisbollah-Miliz aber weitergehen.
Eine Ausweitung des Konflikts in Nahost auf den Libanon beschäftigt auch die internationale Gemeinschaft. Doch die Aussichten auf eine Feuerpause sind getrübt.
Hunderte Menschen werden bei Angriffen Israels im Libanon getötet, Zehntausende flüchten. Die Hisbollah feuert mit Raketen - und auch die Hamas bleibt eine Gefahr. Hat die Diplomatie noch Chancen?
















