Ein Durchbruch bleibt aus, doch Ägypten, Katar und die USA berichten von einer positiven Atmosphäre bei den Gesprächen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg. Ein weiteres Spitzentreffen ist geplant.
Katar
Gegenseitige Schuldzuweisungen und kaum Fortschritte: Das ist seit Monaten die Bilanz der Gespräche um eine Waffenruhe in Gaza. In Doha beginnt - mit geringen Erwartungen - jetzt ein neuer Anlauf.
Dutzende Kampfflugzeuge, Zerstörer zur Raketenabwehr und U-Boote. Beim Aufmarsch des US-Militärs geht es um Abschreckung und um Unterstützung für Israel vor dem erwarteten iranischen Gegenschlag.
Angesichts der Sorgen vor einem großen Krieg im Nahen Osten drängen die Vermittler auf eine Waffenruhe in Gaza. Sie gilt als Schlüssel, um die Lage zu entschärfen. Derweil warnen die USA den Iran.
Jihia al-Sinwar gilt als rücksichtsloser Urheber des Hamas-Massakers am 7. Oktober und lehnt Kompromisse mit Israel strikt ab. Nun ernennt die Hamas ihn de facto zu ihrem Alleinherrscher.
Imam Sabri schloss den gezielt getöteten Hamas-Führer in sein Gebet ein. Seine Fürsprache für den «Märtyrer» ruft Israels Ordnungshüter auf den Plan.
Bei einem Besuch im Iran wird der Auslandschef der Hamas gezielt getötet. Teheran und die Hamas beschuldigen Israel. Viele Länder zeigen sich besorgt.
Regierungschef Netanjahu erhöht den Einsatz. Israelisches Militär soll dauerhaft an strategischen Stellen des Gazastreifens verbleiben. Die Verhandlungen stehen auf Messers Schneide.
Laut der Hamas hat Israels Armee ihr Ziel verfehlt, den Militärchef der Islamisten in Gaza zu töten. Sie lässt offen, was nach dem Angriff nun aus den Verhandlungen über einen Geisel-Deal wird.
Washington zeigt sich hoffnungsvoll, dass am Ende der Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg in Kairo eine Einigung stehen könnte. Auf einen Zeitrahmen will sich Washington nicht festlegen.
















