Nach mehr als einem Jahrzehnt der Bundeswehr-Präsenz im Irak ist das letzte Kontingent jetzt wieder in Deutschland. Das Verteidigungsministerium arbeitet bereits an einer neuen Zusammenarbeit.
Irak
Nach dem Abzug des US-Militärs muss die irakische Regierung selbst für die eigene Sicherheit sorgen. Die geplante Entwaffnung mächtiger Milizen wurde verschoben. Eine von ihnen droht der Regierung.
Mit Einsätzen des US-Militärs im Irak wurden Saddam Hussein gestürzt und die IS-Terrormiliz besiegt. Zugleich gewann der Iran massiv an Einfluss. Das Land steuert in eine neue Phase der Ungewissheit.
Die IS-Terrormiliz gilt im Irak als besiegt - nun zieht das US-Militär ab. Von dauerhafter Stabilität ist das Land aber weit entfernt. Es wird vor allem ein Schauplatz im Iran-Krieg bleiben.
Die Zange schließt sich um Saudi-Arabien: Im Westen bedroht die Huthi-Miliz eine Exportroute, im Osten blockiert der Iran die Straße von Hormus. Eine wichtige Pipeline wird nach Attacken dichtgemacht.
Saudi-Arabien schaltet die wichtige Ost-West-Pipeline nach Angriffen darauf ab. Die Drohnen seien aus dem Irak gekommen. Wer für die Attacken verantwortlich ist, teilt das Königreich aber nicht mit.
Wie einen jahrzehntelangen blutigen Konflikt befrieden? In der Türkei ebnet ein Gesetz den Weg für die Freilassung von PKK-Mitgliedern oder deren Rückkehr aus dem Exil. Doch es gibt Hürden.
Die drei Länder schmieden ein Verteidigungsbündnis. Bei Angriffen wollen sie sich gegenseitig beistehen. Proiranische Milizen hatten zuletzt immer wieder Saudi-Arabien attackiert.
Bisher war Saudi-Arabien bemüht, sich nicht direkt mit Angriffen am Iran-Krieg zu beteiligen. Nun sieht sich das Königreich offenbar gezwungen, auf den Beschuss aus dem benachbarten Irak zu reagieren.
Nachdem die USA ihre Angriffe auf den Iran pausiert hatten, stellte auch Teheran seine Attacken zwischenzeitig ein - allerdings nicht lange. Wie Trump auf den jüngsten iranischen Angriff reagiert.
















