Warum die Geburt eines Eisbärenbabys bei mir gemischte Gefühle auslöst

“Gott, ist das niiiiiieeeedlich!” Ich höre sie schon, die verzückten Zoobesucher:innen. Sie werden schon bald das Eisbärenbaby bewundern, das vor […]

“Gott, ist das niiiiiieeeedlich!” Ich höre sie schon, die verzückten Zoobesucher:innen. Sie werden schon bald das Eisbärenbaby bewundern, das vor wenigen Tagen in Hagenbecks Tierpark in Hamburg das Licht der Welt erblickte. Diese wuscheligen Wesen sind ja auch wirklich zu knuffig! Wem geht nicht das Herz auf beim Anblick eines tapsigen Bärenbabys mit weißem Fell und dunklen Knopfaugen? 

Ich erinnere mich noch, welchen Hype 2007 der kleine Eisbär Knut auslöste. Er bescherte dem Berliner Zoo jahrelange Besucherrekorde – bevor er mit nur 4 Jahren starb.

Die Euphorie nach der Geburt eines Eisbärenbabys im Zoo – bei mir hinterlässt sie stets ein Störgefühl, einen bitteren Nachgeschmack. Denn was feiern wir hier eigentlich?

Gefällt dir, was du liest?

Dann möchte ich dich um einen kleinen Gefallen bitten: Zwar haben uns nie mehr Menschen gelesen, als heute, dennoch bleibt derzeit noch zu wenig übrig, um die realen Kosten des Projekts zu decken. Journalismus erfordert Leidenschaft. Um dieses Projekt – eine Nachrichten-Plattform mit einem Ort des sicheren Austauschs unter Frauen – zu betreiben und es weiterzuentwickeln, braucht es zudem viel Zeit, Engagement und auch: Geld. Du ahnst, worum ich dich bitten möchte: Unterstütze das NEWSiversum heute mit einer News-Crew Mitgliedschaft. Es dauert nur eine Minute. Und bewirkt Großes. Vielen Dank!

Teile des NEWSiversums bleiben für immer kostenfrei. Versprochen.

Nach oben scrollen