Das Schicksal der Spanierin Maricarmen Abascal, die nach 70 Jahren von der Polizei aus ihrer Wohnung geholt wurde, hat Massenproteste ausgelöst. Was viele befürchtet hatten, ist eingetreten.
Wohnungspolitik
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Zehntausende protestieren gegen Zwangsräumungen und explodierende Mieten – was die Regierung jetzt plant und warum der Fall von Maricarmen Spanien bewegt.
Wer eine Wohnung sucht, muss gerade in begehrten Gegenden tief in die Tasche greifen. Die Mietpreisbremse soll das zumindest ein Stück weit verhindern. Geplant ist aber noch mehr.
Mit dem Aus der Ampel stehen viele Vorhaben auf der Kippe. Auch die Zukunft der Mietpreisbremse ist ungewiss. Der Deutsche Mieterbund schlägt Alarm.
Es ist ein Wettlauf gegen die Regierungsbildung in Berlin: Die Bundesregierung will ein Gesetz vorlegen, das Vergesellschaftungen deutlich komplizierter machen würde. Was soll drinstehen?
Wohnungsbauministerin Verena Hubertz soll eine Milliarde Euro in ihrem Etat einsparen. Sie plant dafür «eine Neustrukturierung» des Wohngelds. Das schürt Unruhe.
Die Ampel hat sich darauf verständigt, die Mietpreisbremse in angespannten Wohnungsmärkten über 2025 hinaus bis 2029 zu verlängern. Der Eigentümerverband Haus und Grund will das verhindern.
In Großstädten und Tourismusorten ist der Wohnungsmarkt vielfach angespannt. Die Mietpreisbremse soll Neumieter vor Preissprüngen schützen. Doch ohne eine Verlängerung durch den Bund droht ihr Aus.
Nach dem Scheitern wichtiger Miet-Dekrete gehen viele Menschen in Spanien auf die Straßen. Sie fordern besseren Mieterschutz und bezahlbaren Wohnraum. Derweil gibt es Spekulationen über Neuwahlen.
Im Parlament ist Spaniens Regierungschef Sánchez mit seinen Miet-Dekreten gescheitert und hat Neuwahlen angesetzt. Mieterschutz soll nun Berichten zufolge doch kommen - sozusagen durch die Hintertür.
















