Nach der Ukraine besucht der deutsche Verteidigungsminister die kleine Nachbarrepublik Moldau. Er gibt ein wichtiges Signal.
Verteidigung
Die Nutzung aus Deutschland gelieferter Waffen für Angriffe auf Ziele in Russland war für die Ukraine lange tabu. Nun gibt es angesichts der aktuellen Entwicklungen an der Front einen Kurswechsel.
Bis zum Ende war der Besuch von Verteidigungsminister Pistorius in Odessa geheim geblieben - aus Sicherheitsgründen. Angesichts der aktuellen russischen Offensive hat er ein wichtiges Geschenk dabei.
An der Nato-Ostflanke demonstriert die Bundeswehr mit Verbündeten, wie gepanzerte Verbände zusammen kämpfen. Dies sei eine «kollektive Antwort auf die dramatisch anwachsende Bedrohung aus Russland».
Sollte die Ukraine von Nato-Staaten erhaltene Waffen nutzen können, wie sie will? Bundeskanzler Scholz hält bislang klare Regeln für wichtig. Doch der Druck wächst.
Als erstes Land sichert Belgien der Ukraine per Abkommen die Lieferung von 30 Kampfjets zu. Auch einen Zeitplan gibt es dazu.
Nach der Amtseinführung von Taiwans Präsidenten Lai Ching-te hat Peking großangelegte Militärübungen durchgeführt. Dabei drangen etliche Kampfflugzeuge in Taiwans Luftverteidigungszone ein.
Der Kanzler hat schon einen Tiktok-Kanal. Demnächst will auch das Verteidigungsministerium den Kurzvideodienst zur Rekrutierung zulassen. Zur Sicherheit sind spezielle Maßnahmen geplant.
Regelmäßig übt Chinas Militär vor Taiwans Küste. Doch ein Ereignis vor wenigen Tagen erzürnt die Kommunistische Partei in Peking besonders. Das Großmanöver soll nicht nur ein Signal an Taiwan sein.
Es sei «wirklich ein besonderer Schritt», den Deutschland hier mache, lobt Boris Pistorius. Beim Besuch des Brigade-Vorkommandos und einer Militärübung zeigt sich der Verteidigungsminister dankbar.
















