Wer sich für die Umwelt einsetzt, lebt gefährlich - vor allem in Lateinamerika. 85 Prozent aller Morde wurden dort registriert. Dabei seien die Aktivisten im Kampf gegen die Klimakrise essenziell.
Umwelt
Das Südseearchipel Tuvalu könnte in 100 Jahren versunken sein. Australien hatte vergangenes Jahr versprochen, Klimaflüchtlinge aus dem Inselstaat aufzunehmen. Nun tritt das Abkommen in Kraft.
Einer Studie zufolge waren nur 63 von 1.500 politischen Klimaschutzmaßnahmen in den letzten 20 Jahren im erforderlichen großen Maßstab erfolgreich. Die Erfolgsfälle haben etwas gemeinsam.
Aktivisten der Letzten Generation fordern mehr Klimaschutz und einen Vertrag gegen fossile Brennstoffe. Mit Protestaktionen auf mehreren Flughäfen verhindern sie zeitweise Starts und Landungen.
Tausende Menschen müssen vor den Flammen flüchten, Häuser verbrennen, Tiere kommen um, und wegen starker Winde noch ist kein Ende in Sicht. Jetzt hat die Regierung die EU um Unterstützung gebeten.
Die Regierung in Belgrad, die EU und Deutschland sind dafür, dass in Serbien das für die Elektro-Industrie wichtige Lithium gefördert wird. Umweltschützer und viele Bürger des Landes sind empört.
Sie klebten sich auf dem Rollfeld oder am Zaun des Frankfurter Flughafens fest. Jetzt kam die Polizei in die Wohnungen zur Spurensicherung.
Mit einer Klebeaktion haben Klimaaktivisten dem Frankfurter Airport lahmgelegt. Weitere Störungen folgten. Rund zwei Wochen später schlägt die Polizei zu.
Mit dem Atomausstieg ist es nicht vorbei. Es fehlt immer noch ein Ort, an dem der hochradioaktive Müll gelagert werden soll, der in Jahrzehnten angefallen ist. Die Suche könnte noch sehr lange dauern.
Erst trifft es das Brandenburger Tor, dann die Weltzeituhr. Für ihren Protest haben Klimaaktivisten auch Berliner Wahrzeichen beschmiert. Nun urteilt ein Gericht: Die Aktivisten müssen zahlen.
















