Berlin (dpa) – Die Berliner Staatsanwaltschaft geht beim Angriff auf einen spanischen Touristen im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals von einem antisemitischen...
Syrien
Jahrelang herrschte in Syrien ein Patt, das fast eine Art Stabilität suggerieren konnte. Die Blitzoffensive von Rebellen treibt Machthaber Assad in die Flucht - und das Land in ungewisse Zeiten.
Im Januar wurde der Besuch wegen eines Gewaltausbruchs in Syrien verschoben. Jetzt holt der syrische Übergangspräsident al-Scharaa die Visite in Berlin nach. Erste Station ist das Schloss Bellevue.
Mit Hilfe der kurdischen Milizen führten US-Soldaten in Syrien einen langen Kampf gegen die Terrormiliz IS. Jetzt ziehen sie komplett ab aus dem Land.
Er saß in Sachsen-Anhalt wegen Drogenhandels und Körperverletzung jahrelang in Haft. Nun ist der Migrant aus Syrien in sein Heimatland abgeschoben worden. Bis vor Kurzem war das noch kaum möglich.
Seit 2015 unterstützte Russland den syrischen Machthaber Assad militärisch, hielt ihn im Amt – und bekam zum Dank Militärbasen im Land. Nun gewährt ihm Moskau auch noch Zuflucht.
Die Frage, wie es nun weitergeht für die syrischen Flüchtlinge in Deutschland, beschäftigt sie selbst und auch die Politik. Die Bundesinnenministerin warnt vor vorschnellen Schlussfolgerungen.
Nach dem Sturz der Assad-Regierung bleibt militärisches Gerät zurück, das auch in die Hände der Aufständischen fallen könnte. Israel bombardiert das Land laut Aktivisten nun so schwer wie noch nie.
Mehr als ein Drittel aller Eingebürgerten kommt aus Syrien. Zahl der Neubürger aus der Ukraine steigt nur leicht.
Noch immer sind Millionen Menschen in Syrien auf humanitäre Hilfe angewiesen. Nun kommt UN-Generalsekretär Guterres zu Besuch. Ein wichtiges Zeichen für das Land.
















