Seine Zeit als Gotteskrieger, der den Dschihad über Grenzen trägt, will der neue starke Mann in Syrien hinter sich gelassen haben. Beginnt im Land eine Öffnung oder eine neue autoritäre Herrschaft?
Syrien
Blitzschnell brachte das Rebellenbündnis in Syrien die Regierung zu Fall. Doch viele Gebiete bleiben außer ihrer Kontrolle und umkämpft. Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran schwelt weiter.
Noch ist unklar, in welche Richtung sich Syrien nach dem Sturz von Machthaber Assad entwickeln wird. Israel geht Berichten zufolge auf Nummer sicher und zerstört die militärischen Fähigkeiten.
Nach dem Ende der Assad-Herrschaft möchten Syrer wieder in ihre Heimat zurückkehren. Es gebe in Deutschland aber auch viele Syrer, die sehr gut integriert seien und arbeiteten, sagt Ministerin Faeser.
Während in Syrien befreite politische Gefangene zu ihren Familien zurückkehren, wird hierzulande über Abschiebungen diskutiert. Das sei notwendig, sagen einige. Andere empfinden es als zynisch.
Das Militärgefängnis Saidnaja war als Folterkammer des syrischen Machtapparats bekannt. Nach dem Umsturz durchkämmten Aktivisten den riesigen Komplex - und mussten verzweifelte Familien enttäuschen.
Nach dem Sturz von Präsident Assad steht Syrien im Umbruch. Eine Übergangsregierung soll das Land durch die nächste Phase führen. Geeint ist Syrien damit trotzdem nicht.
Nach dem Sturz der Assad-Regierung bleibt militärisches Gerät zurück, das auch in die Hände der Aufständischen fallen könnte. Israel bombardiert das Land laut Aktivisten nun so schwer wie noch nie.
Die Frage, wie es nun weitergeht für die syrischen Flüchtlinge in Deutschland, beschäftigt sie selbst und auch die Politik. Die Bundesinnenministerin warnt vor vorschnellen Schlussfolgerungen.
Nürnberg (dpa) – Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) stoppt vorerst Entscheidungen über Asylanträge von Syrern. Das sagte ein...
















