Nach der Massenankunft im Sommer sind Tausende Migranten in Ceuta geblieben. Nun sollen sie in ein neues Aufnahmezentrum am Hafen umziehen. Doch der Weg dorthin ist alles andere als einfach.
Spanien
Ende Juli kamen binnen Stunden Zehntausende Migranten nach Ceuta. Neue Dokumente geben nun Einblick in die Warnungen des spanischen Geheimdienstes vor der beispiellosen Massenankunft in der Exklave.
Spaniens Zentralregierung setzt sich über die Regionalverwaltung hinweg und lässt ein Zeltlager für Migranten im Hafen von Ceuta errichten.
Ein Boot mit 127 Menschen legte laut der Organisation Caminando Fronteras in Gambia ab. Vor Gran Canaria zählte die Seenotrettung nur noch 44 Überlebende.
«Ceuta verkauft sich nicht, Ceuta ergibt sich nicht». Mit solchen Parolen gehen Demonstranten in Spanien auf die Straße. Am späten Abend wird es unruhig.
Er brauchte Bedenkzeit. Nun hat sich Lionel Messi entschieden. Für Argentinien und den Weltfußball beginnt eine neue Zeitrechnung.
Reisende zwischen Spanien und Italien müssen sich weiter auf Grenzkontrollen einstellen. Italien verlängert die umstrittene Maßnahme wegen der Ceuta-Krise erneut und Madrid zieht umgehend nach.
Spaniens Regierungschef Sánchez wirft sozialen Netzwerken mit Verbindungen zu Russland und Israel vor, Falschmeldungen zum Massenandrang auf Ceuta verbreitet zu haben.
72.000 Menschen stürmen Ceuta und stürzen Spanien in eine Krise. Die Regierung spricht von Desinformation im Netz und erwähnt auch Israel und Russland.
Ein Gebiet kleiner als der Frankfurter Flughafen, 5.000 Migranten und wütende Proteste – wie Frontex jetzt in Spaniens Nordafrika-Exklave Ceuta helfen soll.
















