Die Bundesregierung will Betriebsrenten attraktiver machen – besonders für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen. Neue Regeln sollen helfen.
Rente
Rentnerinnen und Rentner sollten ein soziales Pflichtjahr absolvieren - dieser brisante Vorschlag kommt vom Wirtschaftsinstitut DIW. Er stößt umgehend auf Kritik.
Steuererhöhungen sind für den sozialdemokratischen Finanzminister Klingbeil kein Tabuthema. Er verweist auf Milliardenlücken im Haushalt - die Union auf den Koalitionsvertrag.
Es ist der erste Reformschritt: Das Rentenniveau soll bis 2031 nicht weiter sinken und Millionen Mütter mehr bekommen. Die großen Zukunftsfragen der Altersvorsorge bleiben aber vorerst offen.
Wirtschaftsministerin Reiche fordert angesichts des demographischen Wandels, dass die Menschen mehr arbeiten. Vom Sozialflügel ihrer eigenen Partei gibt es Kritik – nicht aber aus der Wirtschaft.
Wie viel Rente wird nach Jahrzehnten in der gesetzlichen Rentenversicherung ausgezahlt? Im Schnitt sind es überschaubare Summen. Die Regierung weist aber auf einen besonderen Umstand hin.
Stabile Renten - obwohl immer mehr Babyboomer von Einzahlern zu Empfängern werden. Das verspricht die Sozialministerin. Und nicht nur das. Doch die Begeisterung über die Pläne hält sich in Grenzen.
Die Rente steht vor großen Herausforderungen, denn immer mehr Babyboomer kommen ins Rentenalter. Jetzt legt die Regierung ihren ersten Gesetzentwurf dazu vor.
Die Mütterrente soll künftig für alle Mütter einheitlich geregelt sein, unabhängig vom Geburtsjahr der Kinder. Doch bis das Geld bei den Betroffenen angkommt, dauert es noch.
Die vorzeitige Rente ist beliebt. Versicherte nehmen zwar Abschläge in Kauf, dennoch ist das Modell aus Sicht der Bundesbank zu attraktiv. Auch an anderen Stellschrauben sollte die Regierung drehen.
















