Die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Israels Armee und der Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon gehen unvermindert weiter. Was bedeutet das für das Abkommen zwischen Washington und Teheran?
Libanon
Netanjahu versprach einen Triumph, Kritiker sprechen von einer Niederlage. Wie der Iran-Krieg Israels Verhältnis zu den USA und Trumps Loyalität auf die Probe stellt.
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran erlebt seinen ersten Test. Israel wird sich laut Verteidigungsminister Katz nicht aus dem Südlibanon zurückziehen. Er droht auch direkt dem Iran.
Israel und der Iran haben sich erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe im April wieder unter Feuer genommen. Der Iran erklärte dann jedoch das Ende der Angriffe.
Mit der im April vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg endeten auch die Angriffe zwischen dem Iran und Israel - bis jetzt. Israel reagiert auf neue Attacken. Entgegen einer Forderung Trumps.
Die Hisbollah-Miliz lehnt die Bedingungen eines neuen Anlaufs für eine Waffenruhe mit Israel ab. Israel selbst will Einsätze im Libanon fortsetzen. Trump gibt sich trotzdem optimistisch.
Eine «immer tiefere Besetzung libanesischen Territoriums» - so bezeichnet Frankreichs Außenminister das Vorgehen Israels im Libanon. Die USA versuchen, die faktisch gescheiterte Waffenruhe zu retten.
Israel weitet die Einsätze im Südlibanon aus. Die Einnahme einer Kreuzritterfestung könnte dabei strategische Vorteile bringen. Die Hisbollah-Miliz feuert wieder auf Israel.
Ein Durchbruch bei den zähen Verhandlungen zum Iran-Krieg lässt weiter auf sich warten. Auch im blutigen Konflikt zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah zeichnet sich noch keine Lösung ab.
Eigentlich sollen die Waffen schweigen, aber trotzdem greifen sich Israels Militär und die Hisbollah-Miliz immer wieder an. Unterhändler sollen die Feuerpause für neue Friedensgespräche nutzen.
















