Zwei starke Erdbeben erschütterten Venezuela. Laut Behörden sind Hunderte Menschen ums Leben gekommen. Auf einer inoffiziellen Internetseite werden Zehntausende als vermisst gemeldet.
Katastrophenschutz
Plötzlich piepst das Handy, auf der Straße sind laute Sirenen zu hören: Nach dem vierten bundesweiten Warntag ist die Bilanz positiv. Aber es gibt auch Forderungen für den Ernstfall.
Um 11.00 Uhr wurden die Menschen in Deutschland vorsätzlich aufgeschreckt: Die Behörden wollten testen, ob sie die Bevölkerung bei einem Notfall schnell genug warnen können. Erste Bilanz: sie können.
Nach dem verheerenden Dauerregen stehen Tausende Menschen von Polen über Tschechien, Rumänien bis nach Österreich vor den Trümmern ihrer Existenz. Eine Wasserwalze kommt auch nach Deutschland.
Wenn der Innenminister im Sommer unterwegs ist, werden Hände geschüttelt, Hunde gestreichelt oder es gibt Eis. Eine Abwechslung von den ernsten Runden mit den Spitzen der Sicherheitsbehörden.
Eine neue Division hat den Schutz von Infrastruktur und die Absicherung eines Truppenaufmarsches Verbündeter zur Aufgabe. Mit einem Appell wurde der Großverband aufgestellt.
In Finnland und Schweden sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich für Krisen zu wappnen. In Deutschland kocht das Thema eher auf Sparflamme, auch weil man den Menschen keine Angst machen will.
Über ein Schutzraumkonzept für das gesamte Bundesgebiet wird schon seit mehr als vier Jahren diskutiert. Inzwischen ist klar: Es geht nicht darum, neue Bunker zu bauen. Aber was ist die Alternative?














