Spaniens Regierungschef Sánchez wirft sozialen Netzwerken mit Verbindungen zu Russland und Israel vor, Falschmeldungen zum Massenandrang auf Ceuta verbreitet zu haben.
Ceuta
Kaum hat Spanien die schwersten Waldbrände der vergangenen Jahre überstanden, da erschüttert bereits die nächste Krise das Land. Doch warum strömen plötzlich Zehntausende Migranten nach Ceuta?
Spaniens Zentralregierung setzt sich über die Regionalverwaltung hinweg und lässt ein Zeltlager für Migranten im Hafen von Ceuta errichten.
Stacheldraht, Wasserwerfer und Patrouillenboote: Nach Aufrufen im Netz zu einem neuen Migrantenansturm wird die Grenzsicherung rund um Ceuta massiv verstärkt. Das befürchtete Chaos bleibt vorerst aus.
72.000 Menschen stürmen Ceuta und stürzen Spanien in eine Krise. Die Regierung spricht von Desinformation im Netz und erwähnt auch Israel und Russland.
Die Bilder aus der spanischen Exklave haben in der EU einen Streit um Solidarität und Grenzschutz entfacht. Der Stresstest für das neue Migrationssystem ist damit gescheitert, findet ein Experte.
«Ceuta verkauft sich nicht, Ceuta ergibt sich nicht». Mit solchen Parolen gehen Demonstranten in Spanien auf die Straße. Am späten Abend wird es unruhig.
Das Rote Kreuz wird blockiert, im Migrantenlager Feuer gelegt: Die Forderungen in Ceuta nach Rückführung von Migranten werden rabiater. Die Regierung ringt um Lösungen – und steht unter Druck.
Die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta sorgte für heftigen Streit zwischen den EU-Staaten. Nach einer Videokonferenz geben sich die Innenminister nun geeinter. Welche Lehren ziehen sie?
Die Ereignisse in Ceuta werfen viele Fragen auf: Duldeten marokkanische Sicherheitskräfte den Ansturm? Welche Motive könnte es gegeben haben? Und wer profitierte von den chaotischen Szenen?
















