Lobbyisten der Fossil-Industrie auf der Weltklimakonferenz - das scheint nicht zusammenzupassen, ist aber Realität. Das finden nicht alle ganz normal.
Aserbaidschan
Tage nach dem Flugzeugabsturz in Kasachstan wird nun der aserbaidschanische Präsident sehr deutlich. Seine Vorwürfe Richtung Moskau sind scharf.
Die Klimakonferenz im vergangenen Jahr sollte die Abkehr von Kohle, Öl und Gas besiegeln. Nun ist wieder Klimakonferenz - und die fossile Industrie präsenter denn je.
Eine Passagiermaschine stürzt bei einem Flughafen nahe des Kaspischen Meeres ab. Trotzdem werden viele Überlebende geborgen.
Nach Drohneneinschlägen kündigt Aserbaidschan Vergeltungsmaßnahmen gegen den Iran an. Teheran weist die Vorwürfe zurück und macht ein anderes Land für den Angriff verantwortlich.
Ein komplettes Scheitern der Klimakonferenz in Baku konnten die rund 200 Staaten zwar gerade noch verhindern. Ein großer Wurf bleibt aber auch aus – und der Klimaschutz kommt nicht vom Fleck.
In Aserbaidschan bekommt die Regierungspartei den Sieg bei der Parlamentswahl zugesprochen. Die vorgezogene Abstimmung dient auch der Absicherung Präsident Aliyevs vor einem internationalen Ereignis.
Die Ermittlungen zum Absturz eines aserbaidschanischen Flugzeugs laufen noch. Doch Baku legt sich öffentlich auf die Version eines Treffers mit einer Waffe fest. Es gibt Fragen an Russland.
Der Energiehunger der Welt ist ungebrochen. Nie zuvor wurden solche Mengen an Öl, Gas und Kohle verbrannt, welche die Klimaerwärmung anheizen. Immerhin: In China könnte der Höhepunkt erreicht sein.
Im Fall der abgestürzten aserbaidschanischen Passagiermaschine richten sich die Augen auch in der Ukraine bei der Schuldfrage auf Russland. Die Präsidialverwaltung in Kiew äußert sich.
















