Ärzte wollen Patientinnen und Patienten effizienter durchs Gesundheitswesen lotsen. Patientenschützer kontern: Sie wollen erst Prüfungen, wie gut die einzelnen Praxen überhaupt sind.
Ärzte
Über Jahrzehnte hat ein Klinikarzt in der Bretagne zumeist minderjährige Patienten missbraucht. Im Prozess hat der Chirurg alle angeklagten 299 Fälle gestanden. Das Gericht verhängt die Höchststrafe.
Ärzte der Berliner Charité sind mit ihren Arbeitsbedingungen unzufrieden und streiken für mehr Gehalt. Einige Eingriffe müssen deswegen verschoben werden.
Patienten müssen oft lange auf einen Arzttermin warten. Und diejenigen, die einen Termin haben, fehlen oft unentschuldigt. Die Kassenärzte lösen mit einer Forderung dazu Kritik aus.
Sie sollen helfen, Krebs zu erkennen, strapaziöse Reisen gut zu überstehen oder bestimmte Alterungsprozesse zu verlangsamen - Selbstzahler-Leistungen beim Arzt. Gibt es nun Verbote wegen mangelnden Nutzens?
Termine oft erst nach Wochen? Der SPD-Fraktionschef will Schluss damit machen. In der Ärzteschaft wird das mit einem Kraftausdruck zurückgewiesen. Die Kassen sehen auch die Ärzte in der Pflicht.
Es ist der wohl größte Prozess um Kindesmissbrauch in Frankreich: Ein Chirurg soll sich an meist bewusstlosen Patienten vergangen haben. Vor Gericht erinnert ein Opfer sich an seine Panik.
Sollten die Regeln gelockert werden, ab welchem Tag man bei Krankheit eine Bescheinigung im Job vorlegen muss? Der Kassenärzte-Chef hat das vorgeschlagen. Nun reagieren die Arbeitgeber.
Für eine Krankschreibung muss man in bestimmten Fällen nicht immer extra in die Praxis. Arbeitgeber kritisieren das und machen die Regel für hohe Krankenstände verantwortlich.
Ein Netz mit Praxen und Kliniken ist überall wichtig. Doch mancherorts fehlen schon Ärztinnen und Ärzte, und das spitzt sich weiter zu. Sollen Patienten deshalb gezielter durchs System gelotst werden?
















