Angesichts der Sorgen vor einem großen Krieg im Nahen Osten drängen die Vermittler auf eine Waffenruhe in Gaza. Sie gilt als Schlüssel, um die Lage zu entschärfen. Derweil warnen die USA den Iran.
Ägypten
Jihia al-Sinwar gilt als rücksichtsloser Urheber des Hamas-Massakers am 7. Oktober und lehnt Kompromisse mit Israel strikt ab. Nun ernennt die Hamas ihn de facto zu ihrem Alleinherrscher.
Die Sorge vor einer Eskalation in Nahost ist groß. Die Führung in Teheran und ihre Verbündeten wollen Israel für Anschläge auf den Hamas-Auslandschef und einen anderen ranghohen Kommandeur bestrafen.
Regierungschef Netanjahu erhöht den Einsatz. Israelisches Militär soll dauerhaft an strategischen Stellen des Gazastreifens verbleiben. Die Verhandlungen stehen auf Messers Schneide.
Spanien hat die Behandlung 16 verwundeter und schwer kranker Minderjähriger aus dem Gazastreifen angekündigt. Eine Lazarettmaschine flog dafür nach Ägypten. Der Bedarf an Hilfe ist aber viel größer.
Laut der Hamas hat Israels Armee ihr Ziel verfehlt, den Militärchef der Islamisten in Gaza zu töten. Sie lässt offen, was nach dem Angriff nun aus den Verhandlungen über einen Geisel-Deal wird.
Washington zeigt sich hoffnungsvoll, dass am Ende der Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg in Kairo eine Einigung stehen könnte. Auf einen Zeitrahmen will sich Washington nicht festlegen.
Seit neun Monaten werden Dutzende Geiseln von Terroristen im Gazastreifen festgehalten. Immer mehr Bürger in Israel verlieren die Geduld - und schließen sich Protesten an.
Gut 100.000 Palästinenser sind während des Gaza-Kriegs nach Ägypten gekommen. Sie sind traumatisiert, ihre Körper gezeichnet. Auch nach der Flucht sind sie vor allem auf sich selbst angewiesen.
Erstmals seit Beginn des blutigen Gaza-Kriegs hat der UN-Sicherheitsrat einen konkreten Plan für eine Waffenruhe unterstützt. Gibt es Grund zur Hoffnung, dass nun bald die Waffen schweigen?
















