Eine bittere Erkenntnis

Mit drei Jahren stand ich das erste Mal auf Skiern. Fast jeden Winter waren wir in den verschneiten Bergen. Wenn […]

Mit drei Jahren stand ich das erste Mal auf Skiern. Fast jeden Winter waren wir in den verschneiten Bergen.

Wenn ich mir die Skier unter die Beine schnallte, den Helm aufsetzte und die Skibrille herunterklappte, ging es los. Das leichte Knirschen der Bretter auf dem Schnee im Ohr, den Fahrtwind und die Sonne im Gesicht. Die glasklare Luft in der Nase, die wie mit Puderzucker überzogenen Tannen am Pistenrand im linken Augenwinkel. Das Kribbeln im Bauch, wenn ich schneller und immer schneller wurde… Das war und das ist für mich das Gefühl von purer Freiheit.  Ich erinnere mich so gerne an die langen Wochenenden mit Freunden auf der Skihütte. Ich war 16, ein paar von uns waren zum Glück schon 18, sodass sie einen Führerschein hatten. Wir mieteten uns eine einfache Holzhütte, verbrachten den Tag auf der Piste, den Abend beim Après-Ski, kochten anschließend gemeinsam 5 kg Nudeln und versackten auf der großen Holzbank im Gruppenraum.

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