Dünner schien alles besser

Nina Kämpf ist freie Journalistin und zweifache Mutter. Ihr Blog Mamaempf ist vor allem für und über Mamas bzw. Eltern. […]

Nina Kämpf ist freie Journalistin und zweifache Mutter. Ihr Blog Mamaempf ist vor allem für und über Mamas bzw. Eltern. Dort geht es aber nicht unbedingt nur um die schöne, heile Familienidylle – sondern auch um unbequeme Dinge, die zum (Familien-,) Leben eben manchmal (leider) dazu gehören. Sie teilt auch private Geschichten und Gedanken – die schönen und die schweren. Ungeschminkt und lebensecht. Heute lest ihr von Nina einen sehr bewegenden und ehrlichen Beitrag über ihre Essstörung als Jugendliche. Chapeau für so viel Offenheit und Mut.

Ich hatte eine Essstörung – als Kind. Als Jugendliche. Früher. Ich kann es gar nicht zeitlich begrenzen. Ich weiß nur, dass es relativ früh anfing, dass ich kein gutes Verhältnis zu Essen hatte. Schon immer stand das gemeinsame Essen im Mittelpunkt meiner Familie. Essen war Gesellschaft. Essen war ein Ereignis. Essen war lecker. Aber Essen war auch immer irgendwie gefährlich. Denn von Essen nahm ich zu. Ich sowieso, im Gegensatz zu meinem Bruder, dem meine Mutter Magnum-Eis in den Smoothie pürierte, damit er endlich etwas ansetzte. Ich jedoch wurde oft ermahnt. Das Nutella-Glas stand immer bei meinem Bruder. Ich durfte es zwar essen, aber ich wusste ja auch, was dann passierte… Ja, ich wusste es, ich nahm zu. 

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