Die soziale Sicherung in Deutschland kostet wachsende Milliardensummen. Die Arbeitgeber fordern eine grundsätzliche Reform – und stimmen auf Einschnitte ein.
Soziales
Wirtschaftsministerin Reiche fordert angesichts des demographischen Wandels, dass die Menschen mehr arbeiten. Vom Sozialflügel ihrer eigenen Partei gibt es Kritik – nicht aber aus der Wirtschaft.
Fast 52 Milliarden Euro plant die Sozialministerin dieses Jahr fürs Bürgergeld ein. Der Kanzler sagt: «Geringere Sätze sind möglich», doch die SPD blockt. Steht neuer Koalitionskrach bevor?
Wie viel Rente wird nach Jahrzehnten in der gesetzlichen Rentenversicherung ausgezahlt? Im Schnitt sind es überschaubare Summen. Die Regierung weist aber auf einen besonderen Umstand hin.
Stabile Renten - obwohl immer mehr Babyboomer von Einzahlern zu Empfängern werden. Das verspricht die Sozialministerin. Und nicht nur das. Doch die Begeisterung über die Pläne hält sich in Grenzen.
Die Rente steht vor großen Herausforderungen, denn immer mehr Babyboomer kommen ins Rentenalter. Jetzt legt die Regierung ihren ersten Gesetzentwurf dazu vor.
Die Mütterrente soll künftig für alle Mütter einheitlich geregelt sein, unabhängig vom Geburtsjahr der Kinder. Doch bis das Geld bei den Betroffenen angkommt, dauert es noch.
Union und SPD wollen eine härtere Gangart beim Bürgergeld. Nun kündigt die Arbeitsministerin ein Gesetz an. Werden die Pläne verwirklicht, dürften die Folgen für viele spürbar sein.
In der Koalition wird immer deutlicher, bei welchen Themen es knirschen könnte: Zurückweisungen an den Grenzen, AfD-Verbot - und auch beim Thema Bürgergeld droht Ärger zwischen Union und SPD.
Das umstrittene Unterstützungssystem des Bürgergelds soll umgestaltet werden, so hat es sich die neue Regierung vorgenommen. Kommt eine weitreichende Reform zustande?
















