Wien (dpa) – In Österreich haben sich die konservative ÖVP, die sozialdemokratische SPÖ und die liberalen Neos auf die Bildung...
Österreich
Verhandlungen über eine Dreierkoalition waren in Österreich zunächst gescheitert. Fast fünf Monate nach der Wahl soll aber nun doch eine Regierung ohne den Wahlsieger FPÖ zustande kommen.
Nach den gescheiterten Koalitionsverhandlungen von FPÖ und ÖVP klinkt sich das Staatsoberhaupt ein. Alexander Van der Bellen will sondieren, welcher Weg aus der Sackgasse führt.
Herbert Kickl will der erste FPÖ-Kanzler werden. Dazu müssten seine rechte Partei und die Konservativen Kompromisse eingehen. Doch beide Seiten setzen auf Konfrontation statt auf Konsens.
Die millionenschwere Sachspende eines AfD-Anhängers aus Österreich bringt der Partei zusätzliche Wahlwerbung. Deutschlandweit prangen auffällige Plakate.
Parteien müssen Großspenden dem Bundestag melden. Mitten im Bundestagswahlkampf geht für die AfD eine weitere hohe Summe ein - von einem früheren FPÖ-Funktionär aus Österreich.
«Pleiten, Pech & Pannen» war nur einer seiner Hits: Seit den 80er Jahren war Max Schautzer mit Top-Quoten und zur besten Sendezeit im Fernsehen präsent. Im Alter von 84 Jahren ist er nun gestorben.
Chefdiplomat Alexander Schallenberg bekommt eine zusätzliche Aufgabe. Er soll die Regierung führen - bis ein neues Kabinett gefunden ist. Verhandlungen für eine FPÖ-ÖVP-Koalition sind im Gang.
Erstmals könnte Österreich von einem Kanzler der rechten FPÖ regiert werden. Vor dem Kanzleramt versammeln sich mehrere Zehntausend, die vor der Aushöhlung von Demokratie und Menschenrechten warnen.
Es ist der erste Auftritt nach dem Auftrag zur Regierungsbildung in Österreich. Vor den Medien entwirft Rechtspopulist Kickl ein Szenario für seine Regierung. Gleichzeitig droht er mit Neuwahlen.
















