Der Finanzminister hat neuen Gesprächsbedarf zum Haushalt. Jetzt muss er Verantwortung übernehmen, meinen seine Koalitionspartner. Ist der Zeitplan für die Etataufstellung überhaupt noch zu halten?
Haushalt
Berlin (dpa) – Die Ampel-Koalition muss ihren mühsam erreichten Kompromiss zum Bundeshaushalt 2025 möglicherweise grundlegend nachverhandeln. Zwei wissenschaftliche Bewertungen zu...
Die öffentlichen Schulden sind so hoch wie nie. Eine Ebene verzeichnet aber einen sinkenden Schuldenstand.
Die Konjunktur läuft weiter schwach, doch der Bund hat höhere Einnahmen als im vergangenen Jahr. Dass er unter dem Strich im Minus ist, muss erstmal nicht beunruhigen.
Familien können sich über eine weitere Erhöhung des Kindergelds freuen: Die Leistung soll nicht nur kommendes Jahr um fünf Euro steigen, sondern ab 2026 insgesamt 259 Euro pro Kind betragen.
Das politische Berlin hat aufgeatmet, als sich die Ampel-Spitze Anfang Juli auf einen Haushalt einigte. Doch der enthält noch Fragezeichen - und soll trotzdem jetzt in den Bundestag.
Verkehrsinfrastruktur, Rentensystem, politische Institutionen: Der Staat übernimmt vieles, was Einzelne nicht leisten könnten. Das kostet die Steuerzahler hier mehr als in vielen anderen Ländern.
Auf dem Weg zum Nato-Gipfel hat der Verteidigungsminister seinem Unmut über die weitere Finanzierung der Bundeswehr Luft gemacht. Jetzt soll erst einmal der laufende Betrieb gesichert werden.
Woche um Woche, Tag um Tag, Stunde um Stunde: Das Tauziehen um den Haushalt ist langwierig. Kanzler Scholz, Vizekanzler Habeck und Finanzminister Lindner setzen es auch in der Nacht fort.
Der Freitag könnte ein großer Tag werden - für die deutsche Nationalmannschaft im Viertelfinale der EM. Der Kanzler tippt auf einen Sieg. Aber was bringt der Tag für die Ampel?
















