Brennende Barrikaden, Tränengas und Festnahmen: Nicht nur in Deutschland wurden Demonstrationen am Wochenende von Gewalt begleitet. Mehrere europäische Länder bleiben von einer Protestwelle erfasst.
Frankreich
Die Demonstrationszüge in Frankreich verlaufen erst friedlich. Am späten Nachmittag und Abend kommt es dann zu immer mehr Zusammenstößen mit Sicherheitskräften.
Aus Sorge vor Krawallen mobilisiert die Regierung die Sicherheitskräfte. Auch Schüler demonstrieren wieder. Unterdessen schnellt die Inflation auf 5,4 Prozent - so hoch war sie seit Jahren nicht.
70.000 Polizisten, Wasserwerfer und gepanzerte Fahrzeuge: Frankreich rüstet sich für den nächsten Protestsamstag. Und auch an anderen Tagen sind schon Kundgebungen geplant.
Weil ihre Schulen marode sind und Lehrkräfte fehlen, gehen französische Schüler seit Wochen auf die Straße. Nun macht die Regierung große Schritte auf sie zu. Was genau steht in Aussicht?
Nicht nur in Frankreich, sondern auch anderorts gehen zahlreiche Menschen auf die Straßen für eine bessere Bildung und gegen hohe Lebenshaltungskosten. Es kommt zu Gewalt, Festnahmen und Verletzten.
Die Verbündeten der Ukraine bauen eine Truppe auf, um einen möglichen Waffenstillstand mit Russland abzusichern. Im November übt sie erstmals – mit deutscher Beteiligung. Der Zeitpunkt ist heikel.
In Frankreich gehen Hunderttausende Menschen friedlich auf die Straßen. Es gibt aber auch wieder Gewalt - trotz eines Großaufgebots der Polizei. Die Bilanz ist noch unvollständig.
Für Marine Le Pens politischen Ziehsohn läuft es bei der Wahl letztlich wie geplant. Dabei ziehen während der Veranstaltung des Rassemblement National Demonstrierende durch die Stadt.
70.000 Sicherheitskräfte, Wasserwerfer und gepanzerte Fahrzeuge: Frankreich rüstet sich für einen langen Protesttag. In Paris bleibt es zunächst ruhig – doch am Abend ändert sich das.
















