Die Landtagswahlen im Osten haben gezeigt: Mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht hat sich eine neue Partei etabliert, die der AfD richtig weh tut. Was heißt das für die nächste Bundestagswahl?
BSW
In Thüringen und Sachsen spricht die CDU über die Zusammenarbeit mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht. Der Parteivorsitzende ist sehr skeptisch.
Nach den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen führt wohl kein Weg an unkonventionellen Regierungsbündnissen vorbei. Aber Sahra Wagenknecht mit der Partei Konrad Adenauers - echt jetzt?
Sahra Wagenknecht wurde bei einer Wahlkampfveranstaltung ihrer Partei BSW in Erfurt mit einer roten Farbe getroffen. Die 55-Jährige unterbrach ihren Auftritt kurzzeitig.
Einige CDU-Mitglieder können sich eine Kooperation mit der AfD vorstellen - Parteichef Merz warnt davor in scharfen Worten. Eine Zusammenarbeit mit dem BSW schließt er nicht aus, übt aber Kritik.
Das BSW könnte in Thüringen und Sachsen bei einer Regierungsbildung eine Rolle spielen. Parteigründerin Wagenknecht will bei Verhandlungen mitreden. Thüringens BSW-Chefin Wolf findet das in Ordnung.
Thüringen gilt als schwer regierbar. Mit der Wagenknecht-Partei gibt es erstmals seit Jahren eine Chance auf eine Mehrheitsregierung. Doch das BSW stellt noch vor der Wahl Bedingungen.
Thüringens BSW-Spitzenkandidatin Wolf hat eine Zustimmung für AfD-Initiativen nicht ausgeschlossen. Ihr potenzieller Koalitionspartner will es nun genauer wissen.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht könnte nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland Regierungsverantwortung tragen. Ehemalige DDR-Bürgerrechtler sehen das sehr kritisch.
In Sachsen wird am 1. September ein neuer Landtag gewählt. Knapp zweieinhalb Monate vor der Wahl ist das Rennen um die meisten Stimmen eng. Das BSW verändert die Mehrheitsverhältnisse.
















